Archivo para Kochecke

TORRIJAS

(ähnlich wie Arme Ritter, Süssspeisen sind typisch in der Semana Santa, denn damals war Fleisch zur Fastenzeit verpönt)

Perfekt, wenn ihr altes Weissbrot, z.B Baguette übrig habt.
Einfach Milch mit einer Zimtstange, abgeriebener Zitronenschale und viel Zucker erhitzen. Brotscheiben in einer grossen Auflaufform ausbreiten, die Milch drüber giessen, bis das Brot sich vollgesaugt hat. Dann in geschlagenem Ei tränken, in Öl ausbacken, auf Krepppapier legen, etwas Honig drübergeben und FERTIG !!!

PAELLA

Alsooooo, hier wäre meine Variante:

- 1 grosse Tasse Reis (natürlich in rohem Zustand (-;)
- Schalentiere (man kann Langusten, Krabben oder Garnelen nehmen,so ca. 250g)
- Tintenfischringe (tiefgefroren oder frisch)
- Eine Hand voll kleine Muscheln (z.B. Venusmuscheln)
- Ein halbe Hühnerbrust in grobe Stücke geschnitten)
- Zwei grosse grüne Paprika
- 2-3 grosse Tomaten
- Eine Hand voll Erbsen (tiefgekühlt)
- ca. 1 Liter Brühe (z.B. Hühnerbrühe)
- etwas Safran
wer mag kann sie mit aufgeschnittenen Zitronen servieren

Die Tomaten und die grünen Paprika so klein wie möglich schneiden und in Olivenöl in einer Paellapfanne (ne normale tut es zur Not auch) andünsten. Das Hünchenfleisch dazugeben und anbraten. Jetzt kommt der Reis dazu und wir beginnen alles mit ein bisschen Brühe aufzugiessen, immer so, dass alles leicht bedeckt ist. Safran dazugeben, bis der Reis eine schöne Gelbfärbung bekommt.

Ohne Deckel so lange köcheln lassen, bis der Reis gar ist (auf kleiner bis mittlerer Flamme) und natürlich immer wieder mit Brühe aufgiessen. Die Erbsen und die Meeresfrüchte kommen erst am Ende, so ca. 4 Minuten vor Garende dazu, da sie schnell durch sind.
Mit dem Salz bin ich bei Paella immer vorsichtig, da kann man schnell alles versalzen, also lieber am Ende nochmal mit Salz abschmecken falls notwendig (Brühe is ja auch schon drin)
Zur Dekoration kann man noch übriggelassene Schalentiere verwenden.

Viel Spass beim Nachkochen

Liebe Schüler und Freunde

Marelingua hat nun auch seine eigene Kochecke mit Rezepten (Ich gebs ja zu, es war mal wieder meine Idee).
Für die deutsche Seite haben sich unter anderem unsere spanischen Schüler voll ins Zeug gelegt und uns Rezepte von guter andalusischer Hausmannskost für unseren blog zusammengestellt.
Liebend gerne würden wir auf die spanische Seite auch eine Reihe deutsche Rezepte stellen. Dazu bräuchten wir allerdings eure Hilfe. Also, wenn ihr Lust habt, schickt uns doch einfach ein paar eurer Lieblingsrezepte. Ihr könnt sie sowohl auf Spanisch oder auch auf Deutsch (wir übersetzen sie dann) schicken. Lasst mich also bitte nicht hängen und kramt eure besten Rezepte aus den Schubladen hervor.

Eure Sibi ☺

Klassischer spanischer Linseneintopf (was für den Winter)

Lentejas con chorizo Man nehme (Zutaten für 3 Personen):

250 g Linsen
1 chorizo (span. Paprikawurst)
1 morcilla (span. Blutwurst)
1 große Zwiebel
5 EL Olivenöl
3 EL Wein (optional)
1 Lorbeerblatt
2 große Karotten
3 kleine Kartoffeln
2 Knoblauchzehen
ein wenig Safran
Pfeffer, Salz

1. Die Linsen eine halbe Stunde einweichen lassen. Währenddessen die Zutaten vorbereiten: Chorizo, Morcilla und die Karotten in Scheiben schneiden, die Kartoffeln schälen und halbieren.
2. Die eingeweichten Linsen in einen Topf geben und mit Wasser bedecken. Jetzt alle vorbereiteten Zutaten (siehe Punkt 1) hinzugeben. Mit Lorbeerblatt, Safran, Pfeffer und Salz würzen. Wein dazu und bei schwacher bis mittlerer Hitze köcheln lassen.
3. Die Zwiebel und den Knoblauch hacken und in der Pfanne in Olivenöl leicht anbraten.
4. Zwiebel und Knoblauch mit in den Topf geben und alles circa 30-40 Minuten weiterköcheln lassen.

Tipp: Hier in Málaga stellen wir zu den Linsen ein Fläschchen Weißweinessig dazu, so kann sich jeder der möchte einen Spritzer Essig in seine Linsen geben – LECKER!!!!!

Gazpacho a la Marelingua (erfrischend an heissen Tagen)

gazpacho andaluz Man nehme (Zutaten für 4 Personen):

5 grosse Fleischtomaten
2 mittelgrosse grüne (spanische) Páprika (falls nicht zur Hand tun es rote auch)
(wenn gewünscht auch eine halbe Salatgurke – wir machen es ohne (-;)
1 Knoblauchzehe
1/2 trockenes Brötchen (Weissbrot)
6 EL Olivenöl (am besten „virgen extra“)
3 EL Weissweinessig
Salz

1. Mixer rausholen, trockenes Brötchen hinein und mit einer Tasse Wasser auffüllen, kurz einweichen lassen.
2. Tomaten vierteln, Strunk und Kerne aus der Paprika herausschneiden, auch vierteln, Knoblauchzehe schälen und halbieren, alles in den Mixer werfen (falls gewünscht auch die geschälte Gurke).
3. Olivenöl, Essig und Salz dazugeben und Mixer einschalten, nach einer Minute sollte das Gazpacho gut durchpüriert sein (natürlich kann man das auch mit dem Pürierstab machen, aber ich find es mit dem Mixer einfacher).
4. Um eine cremigere Konsistenz zu erhalten und die übrigen Hautstücke der Paprika zu entfernen kann man das Gazpacho durch ein Sieb streichen (das geht dann natürlich mit dem Pürierstab wieder leichter )

Wir servieren das Gazpacho normalerweise gekühlt in Tassen. Wenn man es als Suppe servieren will, sollte man ein wenig mehr trockenes Brot nehmen, damit das Gazpacho dickflüssiger wird. Als Einlage kann man folgende gewürfelte Zutaten nehmen:
ein gekochtes Ei, halbe Salatgurke, rote Paprikaschote, eine Zwiebel, eine Karotte, Weintrauben,…

GUTEN APPETIT!


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